Wortgottesdienst zum Schulschluss

„Träumen von der Freiheit“ war das Motto des Schulschluss-Wortgottesdienstes der UNESCO NMS Mondsee am Donnerstag, den 9. Juli 2015. Freiheit - Kein Lernen mehr, alles los lassen, lange schlafen, cool sein, Party ohne Ende – ist das die Freiheit, von der wir träumen?

Frei sein - das mag jeder - klar!

Frei sein - das ist wunderbar!

Frei sein - das ist wirklich high!

Aber wann, Mensch, bist du wirklich frei?

Antwort finden wir vielleicht im Buch „Der Prophet“ von Khalil Gibran: Wahrhaft frei werdet ihr nicht dann sein, wenn eure Tage ohne Sorge und eure Nächte ohne Kummer sind, sondern vielmehr wenn diese Dinge in eurem Leben ihren Platz haben und ihr euch dennoch von ihnen nicht niederdrücken lässt.

Das zu erkennen macht wirklich frei.

Kochschürze aus einem Herrenhemd

Unsere Schüler/innen der zweiten Klassen fertigten im Werkunterricht Kochschürzen und dazu passende Kopftücher, welche im folgenden Jahr im EHH Unterricht zum Einsatz kommen werden. Sie sammelten dafür fleißig Hemden und lernten die Nähmaschine näher kennen. Das fertig genähte Stück wurde anschließend mit selbst entworfenen Mustern bedruckt. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Schulentlasstage der 4. Klassen

Auch in diesem Jahr gestalteten die Religionslehrerinnen der UNESCO NMS Mondsee mit den 4. Klassen in der vorletzten Schulwoche sogenannte Schulentlasstage. Begonnen wurde jeweils mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kaffeestube des Pfarrhofs, wobei jeder etwas mitbrachte und mit den anderen teilte. Im anschließenden "Think-about-Way" (Rundweg mit acht Stationen in der Basilika St. Michael), konnten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Bibeltexten und Impulsfragen über ihr Leben nachdenken und ihre Gedanken in einem Gespräch mit Pfarrer Dr. Ernst Wageneder reflektieren. In den Wartezeiten wurden an verschiedenen Kreativstationen Bastelarbeiten (Tonkreuz, Weihwasser-Fläschchen, Teelichter,...) hergestellt, die im Rahmen eines frei gestalteten Gottesdienstes gesegnet wurden. Die letzten Schultage stellen einen Übergang in einen neuen Lebensabschnitt dar. Die Schülerinnen und Schüler hatten daher auch Gelegenheit, alles Belastende, das sie hinter sich lassen wollen, aufzuschreiben und in einer Schale im Hof des Kreuzganges zu verbrennen. Ein gemeinsames Mittagessen beschloss diesen gemeinsamen Vormittag. Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieser Schulentlasstage beigetragen haben, vor allem bei unseren Kollegen, die uns unterstützt haben, und bei unserem Pfarrer Dr. Ernst Wageneder, der sich Zeit genommen hat, die Schülerinnen und Schüler der UNESCO NMS Mondsee an vier Vormittagen zu begleiten. Ebenso möchten wir uns bei den Frauen der Katholischen Frauenbewegung Mondsee bedanken, die nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen in der Küche des Pfarrhofs wieder für Ordnung gesorgt haben. Nicht zuletzt gilt unser Dank auch der Marktgemeinde Mondsee, die uns den Kreuzgang des Schlosses Mondsee unentgeltlich zu Verfügung gestellt hat.

RL Dagmar Maul, RL Theresia Fischinger

Rückblick einiger Schüler und Schülerinnen auf vier Jahre Hauptschulzeit

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Roman Schachl.pdf
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Franziska Höllwarth.pdf
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Einblick in den EHH Unterricht der 3 A

Diese Bilder geben einen kleinen Einblick in den EHH-Unterricht der 3.a Klasse. Alle waren mit Feuereifer dabei, es hat viel Spaß gemacht und das Ergebnis war eigentlich immer köstlich. Ich hoffe, dass die Eltern und Geschwister in den Ferien manchmal "bekocht" werden.

Gabriele Sesser-Lausenhammer

Pfahlbauprojekt - 2. Runde

Am 2. und 3. Juli fand – von unseren Jungforschern schon sehnsüchtig erwartet - die Fortsetzung unseres tollen Pfahlbauprojekts statt. Zu Beginn erstatteten die Schüler den Wissenschaftlern Bericht, wie es ihnen bei den Interviews mit Persönlichkeiten aus dem Mondseeland ergangen war. Allgemeiner Tenor war, dass die Schüler große Freude dabei hatten und die Befragten durchwegs recht freundlich und auskunftsfreudig dabei waren. Dann wurde es richtig spannend: Bac. Helena Novak vom Kuratorium Pfahlbauten reichte der interessierten Runde Fundstücke aus der Jungsteinzeit. Fast ehrfürchtig nahmen die Schüler 6000 Jahre alte Steinbeile, Pfahlstücke und Klingen, einen Obsidian und Feuersteine in die Hand und staunten, wie gut das Wasser diese wertvollen Zeugnisse unsrer Vergangenheit konserviert hatte. Dabei wurde klar, dass erst die Geschichten, die es zu erzählen gibt, den Fundstücken ihre große Bedeutung geben. Im Anschluss daran erlernte die Gruppe eine weitere Technik der wissenschaftlichen Arbeit. In einer Power Point Präsentation stellte Mag. Stefan Handler „ Mental Maps“ vor. Dabei lässt man eine persönliche Karte über ein bestimmtes Gebiet/Thema zeichnen und achtet auf die dazu gemachten Erklärungen/ Geschichten. Gleich im Anschluss durften unsere Schüler das bei sich selbst erproben und fertigten eine persönliche Mental Map mit einer Pfahlbaustätte an. Nach Betrachtung aller Maps wurde im Gespräch mit Dr. Alexandra Schwell schnell klar, dass diese Karten viel über den Zeichner verraten und somit Geschichten erzählen. Als weitere Forscheraufgabe sollen nun unsere Schüler im Sommer von geeigneten Probanden Mental Maps mit dem Thema „Mein Umfeld und die Pfahlbauten“ anfertigen lassen. Am zweiten Projekttag widmeten wir uns dem Modul „ Fotografie und Film“. Je nach Inszenierung ändert sich die Aussage eines Fotos oder Films, wie anhand der gezeigten drastischen Beispiele rasch deutlich wurde. Auch die Perspektive spielt dabei eine große Rolle. Jetzt waren die Kinder an der Reihe: In Kleingruppe erhielten sie den Auftrag, ein Fundstück aus der Jungsteinzeit auf verschiedene Weise zu inszenieren bzw. in einen Kurzfilm zu verpacken. Begeistert entwickelten unsere jungen Forscher großartige Ideen und setzten diese in der Umgebung der Schule ganz eigenständig, spannend und aussagekräftig um! Über die Sommerferien werden die Schüler inszenierte Fotos von den Stätten des Mondseelandes, die mit Pfahlbau in Zusammenhang stehen, anfertigen. Zwei tolle, inhaltsvolle Tage im Zeichen der Geschichtsforschung gingen damit allzu rasch zu Ende. Die geschichtlich so interessierten Schüler und die begleitenden Lehrer sehen erwartungsvoll dem Herbst entgegen, der uns den Workshop „Pfahlbau- Theater“ bringt.

Alexandra Dürnberger, Ulrike Westenthaler

Expertenfrühstück

Am Mittwoch, den 1. Juli 2015 wurde wieder zum „Lerntreff-Experten-Frühstück“ geladen. 33 Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klasse haben auch  in diesem Schuljahr wieder Kinder der ersten Klassen beim Lernen unterstützt. Der Lerntreff, der 14-tägig an einem Donnerstagnachmittag stattfindet, ist an unserer Schule zu einer beliebten Einrichtung unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ geworden. Als Dank für den freiwilligen Einsatz organisierten die beiden Lerntreffkoordinatorinnen Stefanie Neubauer und Isabell Schmidt ein Frühstück für die 33 „Experten“, wo ihnen Herr Direktor Widlroither auch eine Urkunde und einen Wertgutschein der Firma Engelhard überreichte. Aufgrund des Erfolges wird der Lerntreff auch im Schuljahr 2015/16 wieder durchgeführt.

Zeltnacht 2 a

Sommer, Sonne, Sonnenschein... Wir reisten zwar nicht in den Süden, aber doch bis nach St. Lorenz!  :) Nach dem Unterricht wanderten wir am Montag, den 29.6.2015 zum Austria Camp Mondsee, um dort einen lustigen Abend und  eine aufregende Nacht im Gruppenzelt zu verbringen! Schwimmen im See, Fußball- und Volleyball spielen, gemeinsames Pizzaessen und lange, ausgiebige "Ratschereien" machten diesen Abend zu einem weiteren schönen Erlebnis unserer Klassengemeinschaft.

Am Dienstag gingen wir etwas müde nach Mondsee zurück, um unseren Wandertag im Alpenseebad ausklingen zu lassen. 

Ein Kompliment an die 2 A - ihr wart supermäßig brav!!! :)

Monika Hofauer, Ulrike Westenthaler

 

Boden-Projekttag der 3a und 3c-Klasse

in Bad Ischl auf der Landesgartenschau am 2. Juni 2015


Was krabbelt denn da? Der Boden lebt… In einer Hand voll Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Der Boden-Workshop war eine lustige und spannende Entdeckungsreise in den Boden. Ausgerüstet mit Spaten, Schaufeln und Becherlupen haben wir Asseln, Würmer, Spinnentiere, Schnecken, Schnurfüßer & Co. gesammelt. Mit Hilfe eines Bodenökologen und mit Bildern haben wir die Tierchen bestimmt und dabei gelernt, wie Bodentiere leben, was sie fressen und wie nützlich sie für uns Menschen und die Natur sind. Wir haben eine fremde Welt entdeckt, als wir die Bodenlebewesen genauer unter die Lupe nahmen. Antennen, Zangen, Panzer und viele Beine. Das gibt es in der Welt der großen Lebewesen so nicht. Und wir haben festgestellt, ohne Boden gäbe es kaum Leben auf der Erde. Edith Königstorfer

Patchworkdecken 4. Klassen - 4cd

Die Mädchen der 4CD Klassen fertigten im Rahmen des WTX-Unterrichtes Patchworkdecken. Mit viel Geduld und Einsatz nähten sie wunderbare Decken.

Lesenacht 1 a

Autoren-Lesenacht der 1 c

Kinder lesen nicht mehr! Das wird oft behauptet!

Dies trifft aber ganz sicher nicht auf alle SchülerInnen zu!!! Die 1c Klasse der UNESCO NMS Mondsee traf sich FREIWILLIG zur ersten Lesenacht. Eine Lesenacht ist spannend, aufregend, anders, einzigartig und auch ein bisschen gruselig – so mitten in der Nacht, ganz alleine in der Schule, in der es sonst immer wuselt und wimmelt. Besonders, wenn die eigenen Texte im Mittelpunkt stehen! Es wurden nicht nur „fremde“ Texte gelesen, sondern auch die eigenen Geschichten dem „Publikum“ vorgestellt. Nach den Autorenlesungen ging es Schlag auf Schlag. Eine hitzige Schnitzeljagd quer durch das Schulhaus, eine angsteinflößende Mutprobe und die aufregende Gruselgeschichte um Mitternacht am verstaubten, knarrenden Schuldachboden forderte von den Kindern jede Menge Mut! Beim gemeinsamen Frühstück konnte man so mancher Leseratte noch ansehen, dass bis in die Morgenstunden gelesen wurde.

Karin Stüber, Michael Maier

Textiles Werken 4 b

Die Mädchen der 4B Klasse fertigten im Rahmen des WTX-Unterrichtes eine ganz spezielle Garderobe. Dafür entwarfen sie das Muster für den Bezug selbständig und übertrugen dies mit Stofffarbe auf den weißen Untergrund. Interessant war für die textilen Werkerinnen, dass sie bei diesem Werkstück auch technische Fertigkeiten (sägen, schleifen, bohren, schrauben, etc.) erlernen und anwenden konnten.

Sitzmöbel aus Paletten

Die Schüler/innen der 4A und 4C – Klassen fertigten im Werkunterricht Sitzmöbel aus gespendeten Holzpaletten (ein Dank an die Fa. Hagebaumarkt Mondsee) an. Alles Paletti! J. Buttinger

Besuch der 2. Klassen im Welios

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen besuchten am 07.05.2015 mit ihren Mathematiklehrerinnen das Welios Science Center in Wels. In der Sonderausstellung "Mathematik zum Anfassen", einer interaktive Wanderausstellung des Mathematikum Gießen, wurden die Kinder zum Experimentieren eingeladen: Sie legten Puzzles, bauten Brücken, zerbrachen sich den Kopf bei Knobelspielen, standen in einer Riesenseifenhaut und vieles mehr! So konnten sie mit viel Spaß mathematische Phänomene erleben.

Wissen schafft Begeisterung!

In der interaktiven Dauerausstellung auf rund 3.000 m2, die mehr als 120 Mitmachstationen beherbergt, konnten die Schülerinnen und Schüler Experimente zum Thema „Energie“ selbst ausprobieren. So wurde mit Spiel und Spaß das Interesse an der Naturwissenschaft geweckt. Die Kinder konnten zum Beispiel herausfinden, wie viel Energie sie beim Tanzen erzeugen, mit einem Propellerfahrzeug Runden drehen oder in einem Simulator erproben, ob sie ein effizienter Autofahrer wären. Alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen waren sich am Ende einig, dass es eine tolle Exkursion war!

Partnership - day der Firma Sandoz am 12. Mai

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Gewässer-Exkursion der 3c-Klasse 

Die 3c-Klasse (Schwerpunktklasse „Umwelt und Ökologie“) erforschte an einem heißen Mai-Nachmittag die Zeller Ache und die Lebewesen, die sich im Bach unter großen Steinen verstecken.

Unter Anleitung von Frau Dr. Wanzenböck vom Forschungsinstitut für Limnologie und ihrer Kollegin Frau Mag. Pichler wurden Daten über die Zeller Ache gesammelt und chemische Parameter wie Ph-Wert und Sauerstoffgehalt erhoben.

Voller Eifer sammelten wir an zwei verschiedenen Standorten Bachtiere. Anschließend wurden die Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven, Egel, Strudelwürmer, Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven und viele andere im Binokular bestimmt und untersucht.

Gleichzeitig trugen wir diese Lebewesen in eine Tabelle ein und versuchten die Gewässergüte zu ermitteln. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zwei Biologinnen der Limnologie für ihre fachkundige Unterstützung und für den interessanten Nachmittag.

Edith Königstorfer

Im Prater blühen wieder die Bäume...

… oder „Frühling in Wien“. Unter diesem Motto stand die diesjährige Wienwoche der 4b und 4d Klasse, wo sich der Frühling von seiner schönsten Seite zeigte. Die Fa. Feichtinger brachte uns am Montag in bewährter Weise in die Bundeshauptstadt, zu unserer „Zentrale“ im Don Bosco Haus in Wien Hietzing, welche sich bald als notwendiger und herzlicher Ruhepol zwischen den einzelnen Programmpunkten herausstellte. Kaum angekommen, da begann auch schon unser Besichtigungsprogramm. Eine Stadtrundfahrt ermöglichte uns einen ersten Überblick über Wien, aber leider mit dem Bus. „Wo ist die U-Bahn?“ Da wollten alle hin! Nach anfänglicher Unsicherheit in den Katakomben der U-Bahn fuhren die Jugendlichen selbstsicher von A nach B und auch manche Irrwege konnten die Zielstrebigkeit nicht unterbrechen. Wir fuhren quer durch die Stadt, um unter anderem auf politischen Spuren im Parlament zu wandern, in die Kaiserzeit im Schloss Schönbrunn und im kaiserlichen Tiergarten einzutauchen, im ORF die gebauten Brücken des Song Contests zu überqueren, im Prater Madame Tussaud‘s zu besuchen und dann mutig hoch in die Lüfte zu gehen, nicht nur mit der Hochschaubahn, sondern auch „in“ die Kuppel der Karlskirche, was so manche Überwindung kostete. Trotz Anstrengung war der Elan der zwei Klassen ungebrochen. Erholung suchten besonders die Mädchen beim Shoppen in der Mariahilferstraße, die Jungen beim Fußballspiel, aber pure Entspannung bot für alle das Musical „Mamma Mia“, das von allen mit Begeisterung aufgenommen wurde. Einige Schüler und Schülerinnen kamen als „Echte Wiener“, etliche als „Wien-Experten und Wien-Kenner“ nach Hause, aber niemand als „Schlawiener“, wie die Urkunden der Stadtrallye beweisen. Der Besuch in Wien entpuppte sich als würdiger Abschluss der Hauptschulzeit und zeigte wieder einmal, wie sehr wir uns auf unsere Schüler und Schülerinnen verlassen können. „Danke, dass ihr es uns so leicht gemacht habt!“

Dorothea Grabner, und Alois Loibichler mit ihrem Team

Tolle Autorenlesung für unsere  2A Klasse

In Zusammenarbeit mit der Pfarrbücherei Mondsee kamen die SchülerInnen der 2 A Klasse auch heuer wieder in den Genuss einer Autorenlesung. „Tomaten mögen keinen Regen“ – ist der bereits mit vielen Preisen ausgezeichnete Debutroman von Sarah Michaela Orlovsky. Der Ich - Erzähler Hovanes vermag es in berührender Weise, sein Leben in einem Heim für behinderte Kinder dem Leser nahezubringen, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Behutsam streift die Autorin Themen wie Verantwortung, Zuneigung, Abhängigkeit, Geborgenheit, Selbstbestimmung und Selbstbewusstsein. Ein Teil der Bücher wurde von der Schule angekauft, die Reinigungsfirma „Steiner und Praschl“ spendete auch heuer wieder dankenswerter Weise weitere zehn Bücher für die Schülerbücherei. Die Klasse erarbeitete das Buch im Rahmen des Deutschunterrichtes. Im schönen Ambiente der Pfarrbücherei gab in einer beeindruckenden Stunde die sensible Autorin nicht nur eine Lesung aus ihrem Buch, es blieb auch Raum für die Fragen der interessierten SchülerInnen. Die Schriftstellerin erklärte, woher sie die Ideen für ihre Personen bekam, wieso sie genau über dieses Thema schrieb, wie das Leben als Autor ist usw. Den Abschluss bildete ein Experiment zum Thema selbstbestimmte Nahrungsaufnahme, wie sie behinderten Menschen oft nicht möglich ist. Die SchülerInnen wurden mit verbundenen Augen von ihren Kollegen in absoluter Stille mit Joghurt gefüttert. In einem Gespräch gaben die Schülerinnen und Schüler die gewonnenen Erkenntnisse wieder. Anschließend formulierten sie ihre Eindrücke wie folgt:“ Ich habe nun großen Respekt vor behinderten Menschen und auch vor den Betreuern“. Unser Dank geht an die Autorin Frau Orlovsy, die durch ihr Einfühlungsvermögen unseren Schülern ein schwieriges Thema näher brachte und Literatur lebendig werden ließ. Ohne die Organisation und das Engagement der beiden „Bücher-Feen“ Friederike Edtmayer und Heidi Hauser wäre dieser spannende, berührende, beeindruckende Vormittag für unsere Schüler und Schülerinnen und für uns Lehrer nicht möglich gewesen. Wir sagen ein herzliches Vergelt`s Gott!

Ulrike Westenthaler, Monika Hofauer

"Orientierungsschnuppern" - Kreativität und Gestaltung

Die Schüler/innen der zweiten Klasse lernten im April/Mai 2015 beim Orientierungsschnuppern die verschiedenen Wahlpflichtfächer für die darauffolgende 3. Schulstufe kennen. Der Schwerpunkt „Kreativität & Gestaltung“ bietet viel Freiraum für individuelle Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Je nach Interessen der Schüler/innen werden Schwerpunkte in den unterschiedlichsten Bereichen gesetzt. Sie distanzieren sich ganz bewusst von fachspezifischen Lehrplänen, um auch Raum für Anregungen der Schüler/innen zu schaffen. Heuer verschönerten die Schüler/innen der 2A, 2B, 2C und 2D die Säulen im Schulgebäude. Dabei wurden mit Hilfe von Mosaik- bzw. Bruchfliesen eintönige Grauflächen durch viele bunte Elemente und Formen unterbrochen und wieder neu belebt. Es handelt sich dabei um ein Projekt, das immer wieder fortführbar und auch erweiterbar ist und sich auch an anderen Orten im Schulhaus wiederfinden kann.

Vienna Calling 4 ac

Vom 13.-17.4.2015 waren unsere 4. Klassen in der Bundeshauptstadt. Neben durchgehend schönem Wetter wurden wir auch mit kulturellen Eindrücken vom Feinsten begleitet: Da gab es zum Beispiel die Stadtrundfahrt mit dem Kurzbesuch im Hundertwasserhaus, die Parlamentsführung und die Rätselrallye, die die Füße zum Glühen brachte. Das Abschalten des Sehsinns bei gleichzeitiger Schärfung des Tast- und Gehörsinns lernten wir beim Dialog im Dunkeln (wo man es beinahe geschafft hätte, eine begleitende Lehrperson, deren Namen ich aus Befangenheit nicht erwähnen möchte, erfolgreich abzuhängen….). Der Besuch im ORF-Zentrum gab uns die Möglichkeit die Tricks der Bluebox zu durchschauen. Im Ö3-Studio konnten wir eine Live-Ansage mitverfolgen und auch selber Verkehrsmeldungen u.a. lesen. Dann war da noch „Time-Travel“ , die interessante 3-D Reise zurück in Wiens Geschichte. Auch die Führung durch den Stephansdom und das Schloss Schönbrunn hatten seine Reize. Doch was wäre all die Kultur ohne den Besuch im Prater, der so manchem Benutzer der Fahr-Attraktionen das Adrenalin in die Höhe trieb und die Beine nach Verlassen der „Schwarzen Mamba“ o.ä. ziemlich ins Wanken brachte. Lustig waren auch die Shopping-Tours durch die vielen Geschäfte in der Mariahilfer - bzw. Kärntner Straße und der Besuch des Naschmarkts . Einige der Trolleys und Koffer waren beim Verlassen des Hotels leicht angeschwollen. Ein besonderes Ereignis war das Musical „Mamma Mia“ im Raimund Theater. Die Mädchen hatten sich in „edle Roben“ und die Burschen in fette Wolken von Axe und B. Banani (man verzeihe mir die Werbung, aber nur so kann man verstehen, mit welchen Duftbomben unsere Nasen gequält wurden) gehüllt. Last but not least haben sich die Schüler geschickt im Wählen der richtigen U-Bahnen bzw. Stationen erwiesen und die Wienwoche zu einem sehr positiven Erlebnis für alle gemacht. Ausgemachte Termine und die Nachtruhe wurden ausnahmslos eingehalten .

Ein Lob an euch alle!

(von M.Höglinger , W.Hacker, W.Hausstätter, D.Maul)

Exkursion Gschliefgraben 3 ac

Toll fanden wir, dass jeder von uns ein Fossil bekam und auf der Schleifmaschine polieren durfte. Wir polierten Fossilien von Muscheln und Schnecken, die alle einen besonderen Platz daheim bekommen. Anschließend ging es los in den Gelände. Der Gschliefgraben wurde bekannt durch die dortigen Hangrutschungen. Er ist ein schmaler Streifen aus tonigem Gestein (Helvetikum), liegt zwischen Flyschzone und nördlichen Kalkalpen und ist sehr reich an Fossilien. Es dauerte nicht lange und alle hatten wenigsten ein Fossil gefunden: Nummuliten, Discocyclina (= das sind bis zu 4 cm große Schalen von Einzellern), Brachiopoden, Abdrücke von Seeigeln oder Teile eines Seeigels. Je mehr gefunden wurde, umso höher stieg das Suchfieber. Nico fand sogar einen ganzen Seeigel. Wir danken Herrn Dr. Johannes Weidinger für den schönen und lehrreichen Tag im Gschliefgraben. Edith Königstorfer Dr. Johannes Weidinger erklärte uns im Kammerhofmuseum in Gmunden sehr genau, warum die Gesteinsschichten im Gschliefgraben abrutschen. Massive Kalkschichten haben sich in einer Lagune des warmen Tethysmeeres abgelagert. Vor etwa 65 Millionen Jahren wurden sie nach Norden geschoben und durch gewaltigen Druck vom Erdinneren her aufgefaltet. In diesen Kalkschichten befinden sich Ansammlungen von Kalküberresten von Algen, Ammoniten, Schnecken, Muscheln, Seeigeln und Einzellern wie Nummuliten und Discocyclina.

Die Pfahlbauforscher sind los!

Im April startete das große Forschungsprojekt „Sparkling Science - Welterbe begreifen“, an dem die UNESCO NMS als eine von drei österreichischen Schulen teilnimmt. Im Mittelpunkt stehen dabei die von der UNESCO 2011 zum Weltkulturerbe ernannten Pfahlbauten. Mit Spannung erwarteten unsere jungen Forscher, achtzehn besonders motivierte Schüler aus den zweiten Klassen, was ihnen das aus Wien angereiste Forscherteam präsentieren würde. Im ersten Workshop stellte sich zunächst das fünfköpfige Expertenteam, bestehend aus Wissenschaftlern von der Universität Wien und dem Kuratorium Pfahlbauten des Naturhistorischen Museums Wien(=KP), den Kindern vor. Nach einem spannenden Power Point Vortrag über neueste Ergebnisse der Unterwasser - Pfahlbauforschung von Mag. Henrik Pohl wurden in einem lustigen Kennenlernspiel rasch Schüchternheit und Vorsicht abgebaut und die eigentliche „Arbeit“ konnte beginnen. Behutsam erlernten unsere Schüler, was Geschichtsforschung heißt. Sie übten, die Geschichten, die hinter alltäglichen Dingen stehen, zu erzählen. Jetzt wurde der Forschungsplan genau erklärt und eine Hausübung gegeben. Die Schüler sollte eine Person der Familie nach ihrer Beziehung zu den Pfahlbauten befragen. In einem nächsten Schritt erhielt jeder Schüler einen Forscherpass und ein Feldforschungstagebuch. Die erste Übung war nun, einen persönlichen Gegenstand so genau wie möglich zu beschreiben. Dafür gab es den ersten Stempel in den Forscherpass! Eine Exkursion zur Pfahlbau Gedenkstätte rundete den ersten spannenden Tag ab. Der zweite Workshop begann mit der Präsentation der Hausübungen. Stolz lasen die Schüler ihre Interview-Ergebnisse vor und gemeinsam wurde erarbeitet, wie ein wissenschaftliches Interview geführt werden sollte. Sehr lustig war dabei ein Sketch, Bac. Helena Novak (KP) und Mag. Stefan Handler (Uni Wien) den Kindern über ein missglücktes Interview vorspielten! In der folgenden Gruppenarbeit wurden dann unter Moderation der Leiterin, Dr. Alexandra Schwell (Uni Wien) mögliche Fragen für ein Interview erarbeitet. Die Kinder bereiteten sich auf ein angekündigtes Interview mit einem Geschichtsforscher der Region vor. Gute Tipps kamen dabei auch von Dr. Lieselore Meyer (KP), die aus Kärnten zu uns gekommen war. Die Schüler übten auch Begrüßung und Dank, Einleitung, Tempo, Lautstärke, um gut vorbereitet zu sein. Bac. Helena Novak trat dabei als „Versuchskaninchen“ auf. Dann war es so weit: Dir. Mag. Anton Reisinger, einer der wichtigsten Geschichtsexperten unserer Gegend, kam zu Besuch und stellte sich den Fragen unserer Schüler. In seiner ruhigen, einnehmenden Art beantwortete er ehrlich und ausführlich die gestellten Fragen und brachte den lauschenden Schülern so die Vergangenheit behutsam näher. Mitgebrachte Funde wurden beschrieben und deren Geschichte erzählt. An der konzentrierten Stille, die im Raum herrschte, konnte man gut das Interesse der Schüler spüren. Zum Abschluss erhielten die Interviewer noch Feuersteine, die Herr Mag. Reisinger von einem Urlaub mitgebracht hatte, geschenkt! Nach dieser fesselnden Begegnung wurde die Forscherarbeit mit einer Feedback-Runde und der Darstellung nächsten- großen- Hausübung fortgesetzt. Bis zum nächsten Workshop im Juli sollen die Jungforscher Personen aus der Region mit gut vorbereiteten Interviews zum Thema Pfahlbauten befragen und diese Gespräche auch aufnehmen. Diese Ergebnisse werden dann im Anschluss in weiteren Projektschritten anonymisiert, mit neuesten Darstellungsmethoden dokumentiert (3D Drucker! – OTELO, das offene Technologielabor OÖ)und schließlich der Bevölkerung präsentiert. Für unsere Schüler gab es dazu eine „offline Powerpoint“ von Mag. Stefan Handler. Begeistert haben unsere SchülerInnen diese zwei Tage mit den Wissenschaftlern gearbeitet, in die wunderbare Welt der Geschichtsforschung hineingeschnuppert und dabei viel Praktisches für die Gegenwart gelernt. Wir begleitenden Lehreinnen freuen uns auf die weitere Arbeit mit den Schülern, die nächsten Workshops und sagen den Experten Dank für ihr fundiertes, gefühlvolles Tun, das für unsere Jungforscher die Geschichte ein Stück weit hat lebendig werden lassen!

Ulrike Westenthaler und Alexandra Dürnberger

Seeuferreinigung 1 c und 3 c

Umweltschutz ist an der UNESCO NMS Mondsee nicht nur eine leere Worthülse! Umweltschutz ist in unserem Schulprofil verankert! Umweltschutz wird bei uns GELEBT! So nahmen auch dieses Jahr wieder zwei Klassen der UNESCO NMS Mondsee - nämlich die 1c + 3c - an der Bach- und Seeuferreinigung, die am 11. April 2015 stattfand, teil. Samstag, schulfrei, ausschlafen... nicht so für ca. 35 Schülerinnen und Schüler der 1c & 3c Klasse! Mit Gummistiefeln „beschuht“ und noch etwas schläfrig, standen sie bereit, um unsere nähere Umgebung von Unrat und Schmutz zu befreien. Für dieses Engagement kann man nur DANKE sagen!! Michael Maier, Edith Königstorfer-Prohaska, Karin Stüber

Frühlingspistenzauber 

Wintersportwoche - 2. Klassen

Wieder einmal war uns vom 15.3- 20.3.2015 während unserer Wintersportwoche der Wettergott gnädig und bescherte uns traumhafte Pistenbedingungen und Sonnenschein von früh bis spät. Voll Eifer wurde trainiert, geübt, kurzgeschwungen, gecarvt und natürlich wurde auch der Einkehrschwung geübt. Es dauerte nicht lange – schon hatten die Anfänger den „Schwung“ heraußen und sie kurvten schon bald von der Mittelstation talwärts. Die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Technik von Tag zu Tag, so wurden beim Abschlussrennen unglaublich schnelle Zeiten erreicht! Auch das vorbildliche Verhalten der Schüler und Schülerinnen trug wesentlich zum Gelingen dieser tollen Woche bei! DANKE! Herzlich danken möchten wir auch noch unseren „Sponsoren“, die uns jedes Jahr mit tollen Sachpreisen unterstützen!

 

Sponsoren: Fa. Kienesberger, Optiker Wimmer, Oberbank, RAIBA Mondseeland, Fa. Camaro Komperdell, Spardabank, Arbeiterkammer Salzburg, Fa. Spiel & Schule

Trommelbau und Workshop

Im Februar stellten die Schüler der 3b – Klasse selber Trommeln her. Mit einem Blumentopf, Butterpapier und Servietten wurde gearbeitet. Mit Eifer und Freude wurde mit Tapetenkleister gegatscht und zum Schluss der Rand verleimt. Abschließend konnten die Instrumente im Musikunterricht ausprobiert werden. good vibrations

Bienvenus les amis francais!

Schneeballschlachten, Snowtuben, Herumtollen im Schnee, Eislaufen! Wintererlebnisse der besonderen Art für die französischen Gastschüler, die vom 4. 2. – 10. 2. 2015 im Zuge des bereits traditionellen Schüleraustausches der UNESCO NMS Mondsee mit der Partnergemeinde St. Jean d’Angely aus der Region Charente-Maritime in Mondsee zu Gast waren. Bereits seit beinahe 20 Jahren ist der Schüleraustausch eine Bereicherung nicht nur für die Schüler und Schülerinnen der UNESCO NMS Mondsee, sondern für alle Beteiligten. Es werden Freundschaften geschlossen, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdeckt und die Kenntnisse der französischen Sprache erweitert. Ein Projekt, das in diesem Jahr besonderen Anklang auf beiden Seiten fand, war das gemeinsame Kochen österreichischer und französischer Speisen, die am Abschlussabend in Form eines Buffets großen Anklang fanden. Begeistert waren die französischen Schüler und Lehrer auch von der Herzlichkeit und der Großzügigkeit der Gastfamilien, der Mondseer Bevölkerung und der Gemeinde.

S’COOL ‚N‘ SAFE Schisicherheitstag

Die ersten Klassen der UNESCO NMS Mondsee nahmen heuer erstmals am Dienstag, den 3. Februar, an den Schisicherheitstagen in Gaissau teil. Oftmals bringt sich der Wintersportler durch falsches Verhalten selbst oder andere in Gefahr. Um dieses Unfallrisiko zu verringern, wurden den Schülern und Schülerinnen in unterschiedlichen Stationen von Sicherheitsexperten wertvolle Informationen und Tipps nahegebracht. Bei herrlichstem Wetter konnte man seine Reaktionsfähigkeit testen, sich auf der Highspeedpiste beweisen, Rettungsübungen für den Ernstfall erleben, mit Sonden und Pieps „Verschüttete“ orten und natürlich Erfahrungen im „Tiefschnee“ sammeln! 1a, 1b, 1c & 1d

AK-Gewinnspiel: 500 Euro für die 3A der Unesco-NMS Mondsee

Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Land veranstalten jedes Jahr im Herbst im Herbst in Wels die Berufsinformationsmesse „Jugend & Beruf“. Am Stand der AK gab es auch letztes Mal wieder ein Gewinnspiel mit Fragen zur Arbeitswelt. Die 3A-Klasse der Unesco-NMS Mondsee konnte mit ihrem Wissen punkten und sicherte sich damit einen Gewinn von 500 Euro für die Klassenkasse. Der Preis wurde jetzt durch Franz Pernerstorfer von der Arbeiterkammer über-reicht. Das vielfältige Informationsangebot auf der Messe, das den Schülerinnen und Schülern die Be-rufsorientierung wesentlich erleichtert, wurde von der Mondseer Klasse sehr gelobt. Auch heuer wird es wieder eine Messe geben – und die 3A ist dann sich wieder mit dabei.

Lehrausgang zur Fa. Essl Dach - 4. A

Am 20.1.2015 hatten die Schüler der 4A – Klasse die Gelegenheit den Betrieb der Fa. ESSL – DACH in Tiefgraben zu besuchen. Der Juniorchef Jakob Essl zeigte in übersichtlicher Weise die Materialien: Dachziegel, Alubleche, Bitumen ect. Die Schüler konnten selber an den Materialien Hand anlegen und biegen und löten. In der neuen Produktionshalle wurde uns das Fertigen von Blechen gezeigt. Die Doppellehre Dachdecker und Spengler klang für einige Schüler interessant. Mit neuen Eindrücken aus der Berufswelt verließen wir den Betrieb. Herzlichen Dank Johann Buttinger

UNESCO Projekttag