Basteln von Gewürzschaukästen

Materialien:

* verschiedene Gewürze, geordnet nach Blatt-, Blüten- u. Samengewürzen,

Wurzeln und Rinden.

* pro Schüler 10 Plastikdosen + Deckel (4 cm Durchmesser, transparent)

* 1 Schachtel mit Deckel (gängige Größe eines Puzzles o.ä.)

* Dekofolie oder Geschenkspapier zum Verzieren der Schachtel

* transparente Folie (ca. A4) als Sichtfenster

* Schere, Cutter, Schneidbrett

* Flüssigkleber und Klebepistole

* Weltkarte (A4) und Österreichkarte

* buntes Papier, Klebepunkte

Arbeitsvorgang:

Schachtel und Deckel werden mit Zierpapier ummantelt, aus dem Deckel mit dem Cutter vorher ein Sichtfenster (2 cm innerh. des Randes) ausgeschnitten.

Das Sichtfenster wird auf der Innenseite des Deckels mit transp. Folie beklebt.

Die Gewürze werden in oben genannte Gruppen eingeteilt und in die Plastikdosen umgefüllt. Diese werden auf der Innenseite der Schachtel angeklebt.

In die Mitte der Schachtel werden Weltkarte + Österreichkarte aufgeklebt und darauf einige Ursprungsländer /-gebiete der mitgebrachten Gewürze eingezeichnet.

 

Marianne Höglinger und Gerhard Altendorfer

Kurzkur

  So, wie wir körperliche Grundbedürfnisse haben,  so verlangen auch unsere Seele und unser Geist nach Nahrung. Die Station "Kurzkur" lud die SchülerInnen ein, Kraft für Seele und Geist zu tanken. Wir lauschten den Tönen einer Klangschale, für Entspannung sorgten verschiedene kindgerechte Massagetechniken (Pizzamassage, Igelmassage) und eine Phantasiereise. Außerdem standen Spiele, die über Bewegung und Aktivität zu Stille und Entspannung führen, auf dem Programm. Ein ruhiger, aber auch aktiver, schöner und wohltuender Vormittag liegt hinter uns!

 

Monika Hofauer und Ulrike Schröcker

Partysnacks

(in einer Stunde wurde von Schülern der 6., 7. und 8. Schulstufe Käsegebäck selbst gebacken)

Eine Alternative zu Chips und CO konnten die Schüler hier kennen lernen, selbst ausprobieren und kosten.

Gruppenweise wurde in Rekordzeit Blätterteig zugeschnitten, mit Ei bestrichen, mit Käse, Salz, Paprika und Kümmel bestreut und zu länglichen Spiralen geformt.

Nach einer knappen Viertelstunde im Backrohr konnte das fertige Gebäck auf Teller gelegt und verkostet werden – eine billige, nicht zeitaufwändige, selbst gemachte und leckere Partysnack-Variante. Und auch weniger ungesund als Chips und CO.

 

Regina Reiß, Elfriede Mair, Brundhilde Siber

Raus aus dem Getränkedschungel

Durstige Kinder und Jugendliche können sich schlechter konzentrieren

 

Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr führt nachweislich dazu, dass Kinder und Jugendliche sich schlechter konzentrieren können und ihre Aufmerksamkeit sowie ihre Leistungsfähigkeit z. B. im Schulunterricht nachlassen. Warum zu wenig getrunken wird, hat oftmals damit zu tun, dass das Durstempfinden bei Kindern zu schwach ausgebildet ist.

 

Kinder überhören leicht das Durst-Signal

Das Durstempfinden ist bei Kindern oft zu schwach ausgeprägt. Gerade wenn sie viel toben, klettern und rennen, ist Durst für Kinder kein ausreichend starkes Signal, um etwas zu trinken.

 

Erfrischungsgetränke als Durstlöscher?

So unterschiedlich die verschiedenen Erfrischungsgetränke auch sind, eins haben sie gemein: den hohen Gehalt an Zucker.

Vitamine und Mineralstoffe sind dagegen nur in Getränken mit Saftzusatz enthalten, allerdings deutlich weniger als in einem Glas Saft.

Colagetränke, Eistee und Energydrinks enthalten Koffein und sind für Kinder auch deswegen nicht geeignet. Erfrischungsgetränke sollten nur zu besonderen Gelegenheiten getrunken werden und nicht den Durst stillen.

 

Workshop:

• Bedeutung des Trinkens für den Körper und die eigene Leistungsfähigkeit

• Zuckergehalt in verschiedenen Getränken

• „Getränkebingo“

• Lesen von Zutatenlisten und Nährstofftabellen

• Herstellung von „gesunden Wellnessdrinks“

 

Gerold Frey und Karin Stüber

Rap dich fit

Im Rahmen des Projekttages der UNESCO – HS Mondsee versuchten sich die SchülerInnen der 1a und 3b Klasse als „Gesundheitsrapper“.

Nach grundsätzlichen Informationen über gesunde und ungesunde Ernährung erhielten die Schüler die Vorgabe, zu einem vorgegebenen Beat einen Rap zum Thema „Gesunde Ernährung“ zu gestalten.

Die Klassen wurden in jeweils vier Gruppen geteilt, jede Gruppe konnte sich mit einem CD-Player, einer CD mit drei Beatvariationen und Schreibmaterial in einen freien Klassenraum zurückziehen.

Dort hörten sich die Gruppen die drei Beatvariationen an, wählten eine aus und begannen an ihren Raps zu arbeiten. Am Anfang machten die Textfindung und das Reimen noch etwas Mühe, war aber der Refrain einmal geboren, ging es recht zügig voran. Immer wieder stimmten die Schüler den Text auf den Beat ab und probten den Rap „aufführungsreif“.

Nach eineinhalb Stunden traf man sich schließlich im Plenum und die verschiedenen einstudierten „Ernährungsraps“ wurden von den Gruppen vorgetragen.

Die Kreativität der „Rapper“ war erstaunlich, die Raps waren durchwegs wirklich gelungen, luden zum Mitsingen ein und erhielten von den zuschauenden Schülern großen Applaus.

Brot und Getreide

(Projekt der 1d - Klasse, Schwerpunkt Wirtschaft und Berufswelt)

Kurze Vorstellung der UNESCO, der UNESCO - Schulen und des Jahresthemas Ernährung

Kennenlernen der einzelnen Getreidesorten (Ähren unterscheiden, Körner erkennen, Aufbau des Getreidekorns, alte Getreidesorten)

Aussaat und Ernte - die bäuerliche Arbeit einst und heute, Arbeitsgeräte

Kurzer Überblick über Geschichte und Herkunft der einzelnen Getreidesorten

Brot und Bier bei den alten Ägyptern

Die Schüler mahlen mit Steinen Weizen und Roggen; sie sollen die Mühsal dieser Arbeit kennen und einschätzen lernen

Film "Brot backen" (Die Sendung mit der Maus)

Computeranimation Mühlen

Besuch der Erlachmühle (Mühle und Bäckerei): Einstündige Führung durch Herrn Wienerroither; Verkostung des Holzofenbrotes

Der Brotteig: Zutaten und Rezepte - Sauerteig und Hefe

Was geschieht beim Brotbacken?

Kontinente und Getreidearten: Getreidesorten und Produktionszahlen, die weltweite Bedeutung der einzelnen Getreidearten

Schwarzbrot, Mischbrot und Weißbrot in Europa

Arbeitsblätter zum Thema Brot und Getreide

Gestaltung eines Plakatentwurfes zu einem der folgenden Themen:

Weizen - Roggen - Mais - Reis

Brot backen

Vom Saatkorn zum fertigen Brot

Anfertigen eines einfachen Dominos zum Thema Brot und Getreide

(Loibichler Alois)

Tatort "Supermarkt"

Station: Tatort „Supermarkt“ – Was die Zutatenliste alles verrät

Ziel unseres Projektes ist es, unser Konsumverhalten und unser Ernährungsverhalten kritisch zu hinterfragen und die Zusammensetzung unserer Lebensmittel aufzuzeigen.

Wer wissen will, woraus ein Lebensmittel besteht, sollte die Zutatenliste lesen. Sie informiert über die Zusammensetzung des Lebensmittels.

Sie listet alle Zutaten in der Reihenfolge ihres Gewichtsanteiles auf. Am Anfang der Liste stehen die Hauptzutaten des Produktes. Am Ende finden sich meist Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe, die nur in geringer Menge enthalten sind.

Im Unterricht haben wir ausführlich über gesunde Ernährung und die Verdauung gesprochen.

Bei unserem Projekt gingen wir ins Detail: Wie kann man Fette, Kohlenhydrate (Stärke) und Eiweiß nachweisen? Welchen Säuregehalt weist Cola bzw. ein selbsthergestellter Fruchtsaft auf? Was genau steht auf der Zutatenliste unserer „beliebtesten“ Produkte?

Wir stellten fest, dass viele Produkte für Kinder wahre „Zucker-Bomben“ sind. So enthält ein Glas Orangensaft etwa 7 Stück Würfelzucker.

Wir konnten erkennen, dass Bilder auf der Verpackung dem Konsumenten oft etwas vortäuschen. Himbeeren auf der Müsli-Packung bedeuten nicht, dass sie auch wirklich drinnen sind.

Mit Hilfe der E-Nummernliste haben wir die Bedeutung der Zusatzstoffe in Lebensmitteln untersucht. Wir haben erforscht, wozu Farbstoffe, Konservierungsmittel, Emulgatoren, Trennmittel und Geschmacksverstärker verwendet werden und mit welchen E-Nummern sie auf der Zutatenliste zu finden sind.

Nach diesem Projekt sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass frische Bio-Lebensmittel gesünder sind und dass wir Produkte mit zu vielen E-Nummern meiden sollten.

Günter Stadler und Edith Königstorfer

"Weißt du eigentlich, was du isst?"

Projektbeschreibung:

„Weißt du eigentlich, was du isst?“ – diese Frage versuchten wir anlässlich unseres Projekttages zum Thema Ernährung bei verschiedenen Produkten zu klären, welche die Schüler/innen gerne in den Pausen verzehren.

Die Internetrecherche ergab, dass sich neben natürlichen und unbe-denklichen Zutaten auch solche Inhaltsstoffe finden, welche durchaus gesundheitsgefährdend sind. Es war auch nicht immer einfach eine verständliche Erklärung für Bestandteile wie z. B. Mononatriumglutamat zu finden. Die Schüler/innen taten aber ihr Bestes!

 

Produktbezeichnung: Orbit

Hersteller: Wrigley’s

Inhaltsstoffe: Erklärung:

1. E 421 Mannis ist ein Zuckeralkohol, Feigen

2. E 951 Aspartam ist ein synthetisch hergestellter Süßstoff

3. E 950 Acesufam ist ein synthetischer Süßstoff

4. E 171 Farbstoff zum Färben von Lebensmittel

5. E 322 Lerithine sind Phospholopide

6. Caranaubawachs ist ein Wachs, gesundheitlich bedenklich

7. E 133 Brillantblau ist ein blauer Triphenylmethanolfarbstoff

8. E 420 Sorbit ist ein Lebensmittelersatz

9. Aroma bereichert den Geruch und den Geschmack

10. E 414 Gummiarabicum wird aus Nerek- und Seyalakazien gewonnnen

 

Produktbezeichnung: Bounty

Hersteller: Mars GmbH, 41728 Viersen (Deutschland)

Inhaltsstoffe: Erklärung:

1. Zucker Süßstoff aus Zuckerrüben, Zuckerrohr

2. Kokosraspel Fruchtfleisch aus Kokosnuss hergestellt

3. Glukosesirup eine Lösung aus Traubenzucker

4. Kakaobutter hellgelbes aromatisches Fett, aus Kakao ge-wonnen

5. Magermilchpulver Pulver, aus der Milch durch Entziehung des Wassers hergestellt

6. Kakaomasse besteht aus Kakaobutter und Kakaotrocken-masse

7. E322 - Sojalecithin besteht aus Sojabohnen oder Eiern

8. E471 Diglycerid, wird aus Fettsäuren und Glycerin hergestellt

9. Milchzucker auch Laktose genannt, kommt natürlich in der Milch der Säugetiere vor

10. Butterreinfett wird gewonnen, indem man Wasser, Milchzu-cker und Milcheiweiß von der Butter trennt

11. Süßmolkenpulver getrocknete Molke, Abfallprodukt der Käse-herstellung

12. Glycerin Zuckeralkohol, als Fettsäureester in Ölen und Fetten enthalten

13. Salz

14. natürlicher Vanilleextrakt aus Vanilleschoten extrahiert

Von der gesunden zur geistigen Nahrung

Nahrung fürs Gehirn – eine Notwendigkeit für das schulische Lernen. Welche Nahrung unterstützt den Geist, damit er gesund bleibt?

Dieser Frage gingen wir in unserem Workshop nach. Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe gingen emsig und kreativ an das Thema heran. Gesunde Früchte und Nüsse wurden verzehrt, die Kreativität damit angekurbelt und so entstanden selbst kreierte Bäume, auf denen die Früchte der gesunden Nahrung und auch jene der geistigen wachsen.

Die Frage, welche Nahrung unterstützt unser Gehirn bei der Arbeit, war somit beantwortet.

eat and play - Let`s have a party

Mit den 2., 3. und 4. Klassen wurde je eine Stunde gemeinschaftlich gespielt und gegessen.

Flo, die große Handpuppe, zeigte was „eat and play“ heute oft für die Jugendlichen bedeutet: Verkabelt mit Kopfhörern, in der einen Hand digitales Spielgerät, in der anderen etwas zum Verspeisen. Beim Projekt sollten die Schüler Gestaltungsmöglichkeiten für eigene Feste kennenlernen.

Ein Adventbuffet und ein Geburtstagsbuffet veranschaulichten unterschiedliche Feieranlässe und wir starteten gleich mit einer Besonderheit des Menschen und versammelten uns im Kreis. Die Sitzordnung war vorgegeben und sollte von den Teilnehmern durchschaut werden, was auch gelang: die Reihenfolge wurde durch die Zugehörigkeit zu Sternzeichen bestimmt.

Unsere Spiele waren:

Ich war noch niemals in New York

Elektrisches Bonbon

Happy Family

Wir hatten viel Spaß miteinander.

Projektleiter: STHE, RABI