Projekte im Schuljahr 2009/10

Haiti - Jugendzentrum Mondsee

Mondseer Schüler packten fleißig an und spenden 1.590 Euro für Kinder in Haiti

Spenden der besonderen Art: Das haben sich die Klassen 4c und 3e der Unesco-Hauptschule Mondsee vorgenommen und erfolgreich umgesetzt. Gemeinsam mit ihren Lehrern haben die Schüler das Jugendzentrum Mondsee ausgemalt und im Gegenzug dafür von der Marktgemeinde Mondsee 1.500 Euro erhalten. Der Betrag wandert aber nicht etwa in die eigenen Tasche – er wird gespendet: Für das Projekt „Schulen in Boxen“, das notbedürftigen Kindern in Haiti zugute kommt.

Zwei Fliegen auf einen Schlag – so könnte man die Aktion der Schüler und ihrer Lehrer am besten beschreiben. Denn während das Jugendzentrum nun wieder in neuem Glanz erstrahlt, erhalten Kinder und Jugendliche, deren Existenz durch das verheerende Erdbeben auf Haiti zerstört wurde, finanzielle Unterstützung.

Schüler lernen, dass Helfen Freude macht

„Dieses Projekt kommt den jungen Menschen in Mondsee und in Haiti gleichermaßen zugute. Die Räume des Jugendzentrums sind nun wieder freundlich und einladend, und in Haiti lässt sich mit 1.590 Euro bereits einiges bewegen und umsetzen“, sagt Monika Hofauer, Klassenvorstand der 3e-Klasse und Initiatorin des Projekts. „Und auch unsere Schüler sehen, dass Helfen und Solidarität Freude macht.“ Weitere Lehrer, die das Projekt unterstützt haben sind Gerold Frey, Karin Stüber, Michael Maier sowie Gabriele Reiger. Johann Buttinger legt mit seiner 2d-Klasse 90 Euro auf den Spendenbetrag drauf – das Geld wurde bei einem Buffet eingenommen.

Weitere Unterstützung durch Mondseer Unternehmen

Ebenso unterstützt wurde das Projekt von der Firma Reindl Bau in Mondsee, die einen Teil der Farben kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Der Spar-Markt Feurhuber lieferte für die fleißigen Schüler eine Jause zur Stärkung zwischendurch.

Hoffnungsprojekt „Schulen in Boxen“

Damit die Kinder und Jugendlichen in Haiti wieder Schulunterricht bekommen, wurden die „Schulen in Boxen“ entwickelt. Jede Box enthält Unterrichtsmaterialien wie Stifte, Bücher und eine kleine Tafel für eine Lehrperson sowie 40 Schüler.

Moonlakewatching

Die 4c Umwelt & Ökologieklasse der UNESCO Hauptschule Mondsee setzte sich im Rahmen des Projektunterrichts mit dem Jahresthema der UNESCO „Biodiversität“ auseinander.

Ziele

Die SchülerInnen der Umwelt & Ökologieklasse lernen durch unterschiedliche didaktische Methoden typische Tierarten des Mondsees kennen.

Das Thema „Biodiversität“ wird den SchülerInnen am Beispiel des Mondsees nähergebracht.

Die SchülerInnen setzen ihr erworbenes Wissen künstlerisch um.

Nature meets art

Die SchülerInnen setzten sich mit dem Fischbestand des Mondsees auseinander. Wir unterschieden Arten, die zur ursprünglichen Fischfauna des Sees zählen, und 6 Arten, die durch Besatz oder Zufall eingebracht wurden. Dieses Wissen versuchten wir künstlerisch umzusetzen, indem wir das Bildmaterial auf 9 80x80cm große Leinwände in Collage-Technik zusammenfügten. Unser „Kunstwerk“ fand im Aufgangsbereich der Schule großen Anklang.

Wir möchten uns hier besonders beim Leiter des Instituts für Gewässerökologie und Seenkunde Dr. Jagsch bedanken, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht und uns bei diesem Projekt mit dem Bildmaterial aushalf.

Ursprüngliche Fischfauna des Mondsees:

Karpfen, Rußnase, Brachse, Seelaube, Aitel, Hasel, Perlfisch, Rotauge, Rotfeder, Pfrille, Schmerle, Hecht, Barsch, Seeforelle, Bachforelle, Seesaibling, Reinanke, Maräne, Aalrutte, Koppe

Schleie, Zander, Kaulbarsch, Bachsaibling, Regenbogenforelle, Aal

Gerold Frey & Karin Stüber

Fair Play World Fest 2010

Teilnehmende Klassen: 2abcd

Projektleiterinnen:  Judith Hufnagl, Edith Königstorfer-Prohaska

 

FAIRPLAY WORLD 2010 - ist eine BENEFIZVERANSTALTUNG für Straßenkinderprojekte von JUGEND EINE WELT anlässlich der FUSSBALL WM in Südafrika. Fußballlegende Toni Polster und der Künstler Franz Basdera sind die Schirmherren des Events.
Die Grundidee der Veranstaltung ist die internationale Jugendhilfe. Das Ziel ist, die Toleranz bei Jugendlichen so zu stärken, dass sie sich für eine gerechtere und bessere Welt einsetzen. Dass bei der Veranstaltung die Straßenkinder Südafrikas unterstützt werden, ist vorbildlich.

Als Eintrittskarte gibt es ein von Herrn Prof. Franz Basdera entworfenes T-Shirt.

 

 Wir kommen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Linzer Stadion. Die ÖBB stellen Postbus Autobusse zur Verfügung. So helfen wir mit, unser Klima zu schützen.
„Fairplay“ ist eine Art zu denken, die sich in vielen Lebenslagen durchsetzen soll. Respekt unseren Mitmenschen, unserer Umwelt und Natur gegenüber, das ist unser Ziel.
An diesem Tag stehen Sport, Kultur und Erlebnis im Mittelpunkt. Das Fußballspiel, die Fahnenparade, die verschiedenen Erlebnisstationen, die Kunstprojekte und die Sportattraktionen auf dem Stadiongelände werden lange in unserer Erinnerung bleiben.
Eine gelungene Veranstaltung, ein erlebnisreicher Tag und viel Spaß! Danke!

Projekttag im Haus der Natur

 

Teilnehmende Klassen: 2bc

 

a) Insekten

Unsere Führung zum Thema „Insekten“ war sehr interessant und spannend. Sogar eine Stabheuschrecke „wanderte“ von Kinderhand zu Kinderhand und wurde bestaunt. Die Grundkenntnisse über die Insekten waren rasch erworben und einiges wird lange in unserer Erinnerung bleiben.

b) Aquarium

Zu den Highlights des Museums zählt das Aquarium.
Es umfasst 42 Schaubecken unterschiedlichster Größe. Es werden Tiere aus tropischen Korallenriffen, aber auch aus den tropischen Gewässern Afrikas, Südamerikas, Südostasiens und nicht zuletzt aus unserer heimischen Region gezeigt. Das Aquarium ist ein Ort des Beobachtens, der den Schülern den unfassbaren Reichtum, die Schönheit und die einzigartigen Verhaltensweisen der Arten näher bringen soll.


c) Stadtökologie

Die Schüler wurden in Kleingruppen eingeteilt. Sie begaben sich auf Spurensuche an die Salzach.
Durch eigenständiges und zielgerichtetes Beobachten in Kleingruppen sollten die besonderen Lebensbedingungen und vielfältigen Anpassungen im urbanen Lebensraum erkannt werden. Vorbereitete Fragen motivierten die Schüler, genau zu schauen, die Ergebnisse zu vergleichen und Rückschlüsse aus ihren Beobachtungen zu ziehen. Die Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse. Ausgehend von den Bildern einer idealisierten, ökologischen Stadt im Vergleich mit einer „Betonwüste" und ihren gesammelten Erkenntnissen entwickelten die Schüler in einer Diskussion gemeinsam die Inhalte und Ziele einer ökologischen Stadtplanung.


d) Im Labor - im Science.Lab

In dem modern ausgestatteten Labor sollten die Schüler eine chemische Substanz untersuchen und ihren Namen herausfinden. Die Aufgabenstellungen waren für diese Alterstufe (6. Schuljahr) abgestimmt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Möglichkeit, eigenständig zu experimentieren und spielerisch die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens zu erwerben. Die Inhalte wurden der Erfahrungswelt der Kinder angepasst.
Es ergaben sich spannende Fragen, aber auch überraschende Erkenntnisse. Viel Spaß und so manches „Aha-Erlebnis“ waren garantiert!
Edith Königstorfer-Prohaska

Der Natur auf der Spur - Die Natur malen: abstrakt oder konkret

April 2010

Klasse: 2 c

 

Der Natur auf der Spur - ein Kaleidoskop basteln

Ein Kaleidoskop ist ein optisches Spielzeug. Durch mehrfache Spiegelung im Kaleidoskop können

die Kinder immer wieder neue Figuren und Farben erkennen. Ein Kaleidoskop selber zu basteln, ist nicht schwer

Schlussendlich verstanden die Schüler, wie es funktioniert:

Trifft Licht auf eine glänzende Oberfläche, in unserem Kaleidoskop auf die Spiegelflächen, so wird es zurückgeworfen. Es wird reflektiert. Das Licht wird im gleichen Winkel reflektiert, mit dem es auf die Spiegeloberfläche trifft. Die Spiegelflächen in unserem Kaleidoskop sind so angeordnet, dass die jeweils reflektierten Lichtstrahlen auf die beiden anderen Spiegel fallen. Die Muster, Figuren und Farben werden im Kaleidoskop also vervielfältigt. Man sieht sie mehrfach, d. h. Spiegelbilder der Spiegelbilder.

 

Acryl-Malen auf Leinwand

Die Schüler der 2c-Klasse hatten keine Scheu vor der weißen Leinwand. Beim Acryl-Malen entstanden realistische und abstrakte Bilder zum Thema „Natur und Umwelt – abstrakt oder konkret“.
Mit viel Fantasie brachten sie die Farben zum Leuchten, setzten geometrische Formen effektvoll in Szene, zauberten tolle Strukturen und fantasievolle Motive. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Edith Königstorfer-Prohaska

Musiktheater zum Thema Mobbing und Gewaltprävention

Teilnehmende Klassen: 2 cd

 

Das Musical
Anna & der Wolf
in der Sporthalle Mattighofen

in Kooperation und mit fachlicher Begleitung der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KIJA Oberösterreich.

 

Das Musiktheaterstück „Anna und der Wolf" geht der Frage nach, wie sich Mobbing und andere Formen der Gewalt für Kinder anfühlen und was dagegen getan werden kann. In der Erzählform des Märchens greift das Theaterstück Motive der Grimmschen Märchenfiguren auf und verknüpft sie in einem dramaturgischen Bogen. Erzählt wird, wie das Mädchen Anna nach und nach Sozialkompetenz gewinnt und aus dem Sog ihrer Verzweiflung zu sich findet und neue Lebensperspektiven entwickelt.

In der Begegnung mit dem Froschkönig, dem Aschenputtel, dem 7. Geißlein und dem Rumpelstilzchen begegnet Anna ihren eigenen Problemen. Es gelingt dem Mädchen im Märchenwald, vor allem durch die helfende Beziehung mit "ihrem" Wolf, Schritte aus den Sackgassen ihrer Ängste zu setzen.
Die Kinder sind eingeladen, Anna auf ihrem Weg durch den Märchenwald zu begleiten und mit ihr am Ende zu gewinnen. Ganz in der Tradition des pädagogischen Leitbildes der Gruppe Traumfänger, werden statt dem moralisierenden Zeigefinger positive Bilder gezeigt, die mit viel Musik, Spaß und Einfühlsamkeit die Kinder ermutigen und ihre Lebenskompetenzen stärken wollen.