Abschlussfest des Comeniusprojekts: I love Gaia

Im Mai diesen Jahres fand das große Abschlussfest des Comeniusprojektes, an dem die Unesco Hauptschule Mondsee teilgenommen hatte, in Alajärvi in Finnland statt. Sieben Schulen mit 70 Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrer und Lehrerinnen aus Italien, Finnland, Litauen, Spanien, Frankreich und Österreich verbrachten eine Woche in Finnland, um das Ende der dreijährigen Projektarbeit zu feiern und den daraus entstandenen Film im Rahmen des Festes zu präsentieren.

Das Projekt stand unter dem Motto „I love Gaia“. Gaia, die oberste Erdmutter und Mutter aller Götter in der griech. Mythologie steht als Synonym für unsere Erde und die galt es mit diesem Projekt zu schützen und zu retten.

Gaia, unsere Erde ist krank. Globale Erwärmung, ökologische Katastrophen, wilde Zersiedelung, Verschmutzung, Veränderung der Landschaft…- all das bedeutet, dass die Natur langsam ihre Geheimnisse und Mysterien verliert. Die Menschheit scheint vergessen zu haben, dass es wichtig ist, mit der Natur im Einklang zu leben. Die Jugend Europas begab sich deshalb auf die Suche nach einer Lösung, die Frage „Wie geht man respektvoll mit der Erde um?“, stand am Beginn des Projektes.

Die teilnehmenden Schulen des Projektes beschäftigten sich mit ihrem „brennendsten“ Problem des Ortes oder des Landes. Jede Schule entwickelte eine Fantasiegeschichte und dokumentierte diese in Form von Filmsequenzen, die bei mehreren Arbeitstreffen in verschiedenen Ländern bearbeitet und gestaltet wurden.

Es entstand ein Film, eine fiktive Geschichte, die auf Poesie, Abenteuer und Ökologie basiert. Den roten Faden des bildlichen Dokumentes bildete eine Hindu-Legende, deren Teile wie Puzzleteile, die das Geheimnis der Lösung enthielten und in allen Ländern verschollen waren. Diese zu finden und in Finnland zu einem Ganzen – der uralten Lösung – zusammenzusetzen, verband die einzelnen Filmbeiträge. Die Jugend entdeckte, wer die Lösung in der Hand hat: DER MENSCH